[talk-ch] Verwendung von kommunalen Quellen für die Adresskartierung

Marc Zoss marczoss at gmail.com
Wed Feb 2 22:37:58 CET 2011


ups, Suchen war noch nie meine Stärke. Also Hände weg davon, schade eigentlich.

Dennoch finde ich es etwas befremdlich, dass ein Ingenieurbüro das Copyright auf amtlichen Daten hat.

Gruss und schönen Abend


On 02.02.2011, at 22:00, Fred Jelk wrote:

> nach etwa 20 Sekunden suchen bin ich auf diese Site gestossen: http://www.emchberger.ch/impressum
> "Das Copyright für sämtliche Inhalte dieser Website liegt bei der Emch+Berger Gruppe und ihren Unternehmen. Die Weiterverwendung der Inhalte ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung gestattet."
> 
> somit ist der Fall ganz klar...
> 
> und auch wenn dieser Eintrag nicht zu finden gewesen wäre, muss zuerst der Urheber bzw. Veröffentlicher der Daten gefragt werden, ob deren Daten genutzt werden darf!
> 
> 
> 
> 
> Am 02.02.2011 15:00, schrieb Marc Zoss:
>> Liebe Leute
>> 
>> da nun durch die Bing-Bilder ganze Mengen an Gebäuden hinzugefügt wurden, stellte sich mir die Frage nach den Adressdaten. Die Erhebung im Feld ist erstens sehr zeitaufwändig und zweitens ist es auch nicht immer möglich die Hausnummer und/oder die -strasse für ein Gebäude zu eruieren.
>> 
>> Jede Gemeinde verfügt über ein entsprechendes Register, wo alle Parzellen und wohl auch die Adressen enthalten sind. Diese Daten können zumindest hier in der Zentralschweiz über die GIS-Webfrontends der betreibenden Ingenieurbüros on-line konsultiert werden, z.B. hier: http://gis.emchberger.ch/bm3emmen/ oder hier: http://gis.emchberger.ch/BM2kriens/INGR/home/frame.asp?H=1024&IDProj=1
>> 
>> Für's Eintragen von Adressen wäre diese Quelle sehr nützlich. Ich bin mir über die rechtliche Lage nicht sicher, da weder ein Copyright-Hinweis, noch sonstige rechtliche Angaben gemacht werden.
>> 
>> Was habt ihr für Meinungen und Erfahrungen mit diesen kommunalen GIS-Daten für die Adressen?
>> 
>> Übrigens: openaddresses.org ist für mich nicht wirklich eine Alternative, da deren Umgang mit der rechtlichen Lage immer noch alles andere als klar gelöst ist (z.B. Verwendung des Gebäudekatasters als WMS-Quelle), und zweitens aus dem ursprünglich geplanten Sync zwischen osm und openadresses lediglich beim importieren der bestehenden osm-Datan in openaddresses.org blieb.
>> 
>> 
>> Gruss
>> 
>> Marc
>> 
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